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Duscharmatur-Vergleich

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ProduktMontageBedienungGut fürAktion
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hansgrohe Ecostat Aufputz-ThermostatMarke Aufputz Thermostat Allrounder Auf Amazon Werbung Preis auf Amazon
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So liest du die Tabelle

Montage ist die Spalte, die über Passen oder Nicht-Passen entscheidet. Aufputz heißt: Die Armatur wird auf zwei sichtbare Wandanschlüsse geschraubt. GROHE führt den Grohtherm 1000 genau so - Montageart "Wandmontage Aufputz", Stichmaß "150 mm", Anschlussart "Mit S-Anschlüssen" (Produktseite GROHE, Art. 34550000). Unterputz heißt: Der Mischkörper sitzt in der Wand, sichtbar bleibt nur eine Blende. Zwischen beiden kannst du nicht wechseln, ohne die Wand zu öffnen - der Unterschied im Detail.

Bedienung ändert, wie du die Temperatur einstellst - und beim Thermostat zusätzlich, ob es eine Begrenzung nach oben gibt. Beim Einhebelmischer mischst du bei jedem Duschen neu. Beim Thermostat stellst du eine Zahl ein, und die Armatur regelt nach. Das Bundesumweltministerium beschreibt Thermostate so: "Sie ermöglichen eine Einstellung auf eine konstante Temperatur und vermeiden so Einregelungsverluste. Ein Sensor steuert selbsttätig die Mischung von Kalt- und Warmwasser." (BMUV, Verbrauchertipps). Für thermostatische Mischer gibt es eine eigene Norm, DIN EN 1111 "Sanitärarmaturen - Thermostatische Mischer (PN 10) - Allgemeine technische Spezifikation" (DIN Media).

In derselben Spalte stehen auch Duschsystem und Thermostat-Set. Das sind keine anderen Mischertypen, sondern Komplettsets, die Kopfbrause, Handbrause und Stange gleich mitbringen - wann sich das lohnt.

Gut für ist unsere Einordnung, keine Messung. Die Spalte sagt, für welchen Fall wir eine Zeile für sinnvoll halten. Sie ist kein Testergebnis, keine Rangfolge und ersetzt das Nachmessen nicht.

Welche Ausführung passt zu welchem Fall?

Du tauschst eine alte Armatur und die Wand bleibt zu

Dann bleibt es bei Aufputz, und die Auswahl entscheidet sich nur noch zwischen Thermostat und Einhebelmischer. Der Wechsel Aufputz zu Unterputz ist kein Armaturentausch, sondern ein Umbau.

Es duschen Kinder oder ältere Menschen mit

Ein Thermostat regelt die Temperatur selbsttätig nach - das Bundesumweltministerium beschreibt es als Sensor, der die Mischung von Kalt- und Warmwasser steuert. Wie weit die eingebaute Sperre trägt, solltest du aber wörtlich so nehmen, wie der Hersteller es schreibt. GROHE zum Grohtherm 1000: "Das GROHE SafeStop System begrenzt die Wassertemperatur auf 38°C, um empfindliche Haut gegen Verbrühungen zu schützen. Wenn Sie eine höhere Temperatur wünschen, lässt sich diese Funktion durch Druck auf die GROHE SafeStop Taste abschalten." Eine Sperre, die sich per Taste abschalten lässt, ist eine Bedienhilfe - keine Kindersicherung.

Du willst Regendusche-Optik ohne Stemmen

Dann kommt ein Aufputz-Duschsystem infrage: Es wird wie eine Aufputz-Einzelarmatur vor der Wand montiert, bringt die Kopfbrause aber schon mit. Worauf du bei der Kopfbrause achtest.

Die Wand ist ohnehin offen

Nur dann ist Unterputz ohne Zusatzaufwand möglich. Plane Körper und Blende als zusammengehörendes Set - Renovierung planen.

Das Warmwasser kommt aus einem elektrischen Durchlauferhitzer

Dann ist die Bedienung nicht die erste Frage, sondern der Durchfluss (siehe nächster Abschnitt). Mehr dazu.

Woran es beim Kauf scheitert

Vor jedem Handgriff an der Armatur: Wasser am Eckventil oder am Haupthahn absperren, die Armatur zum Druckablassen kurz öffnen und heißes Wasser abkühlen lassen. Bei Unsicherheit einen Fachbetrieb beauftragen.

1. Das Stichmaß - von Mitte zu Mitte

Gemessen wird von der Mitte des einen Wandanschlusses zur Mitte des anderen. GROHE gibt für den Grohtherm 1000 "150 mm" an, ohne Toleranz. hansgrohe schreibt in der Montageanleitung des Ecostat E unter "Technische Daten" ausdrücklich ein Fenster: "Anschlussmaße: 150±12 mm" (hansgrohe, Gebrauchs- und Montageanleitung Ecostat E, Seite 2). Beide Angaben sind Herstellerangaben für ein bestimmtes Produkt. Eine Norm, die 150 mm für Duscharmaturen vorschreibt, haben wir nicht gefunden - deshalb behaupten wir auch nicht, dass es bei dir so ist. So misst du nach.

2. Warm links, kalt rechts

hansgrohe notiert im selben Datenblatt: "Anschlüsse G 1/2: kalt rechts - warm links". Der Hersteller schreibt diese Zuordnung also vor. Prüf sie, bevor du bestellst - das merkst du vorher nur, wenn du hinsiehst.

3. Der Durchlauferhitzer

Hier steht das Sparen gegen das Funktionieren. hansgrohe widmet dem Fall im Ecostat-E-Datenblatt einen eigenen Abschnitt: "Wird eine Handbrause angeschlossen, so muss aus dieser eine eventuell vorhandene Drossel ausgebaut werden." Und in der Störungstabelle steht als Ursache für "Durchlauferhitzer schaltet bei Thermostatbetrieb nicht ein" unter anderem: "Drossel in der Handbrause nicht ausgebaut". Das Bundesumweltministerium sagt dasselbe von der anderen Seite - Düsenbrausen und wassersparende Duschköpfe mit Durchflussbegrenzer "können überall eingesetzt werden, wo warmes Wasser nicht durch drucklose Öl- beziehungsweise Kohleöfen oder Durchlauferhitzer bereitet wird".

Wie viel Durchfluss dein Gerät zum Einschalten braucht, steht in dessen Datenblatt, nicht in dem der Armatur - und der Wert schwankt schon innerhalb einer Baureihe. CLAGE gibt für die Klein-Durchlauferhitzer der MBH-Reihe je nach Leistungsstufe eine "Einschaltwassermenge" von 1,4 / 1,7 / 2,0 / 2,3 l/min an (CLAGE, Gebrauchs- und Montageanleitung MBH) und für den DSX Touch 1,5 l/min, die der Hersteller ausdrücklich als "besonders niedrig" bezeichnet (Produktinformation DSX Touch, Seite 2). Wenn schon ein Hersteller 1,4 bis 2,3 l/min nennt und 1,5 als bemerkenswert niedrig einordnet, hilft dir eine allgemeine Zahl nicht weiter. Wir nennen deshalb keine.

4. Die Warmwassertemperatur am Speicher

Ein Thermostat kann nur mischen, was ankommt. hansgrohe führt "Zu niedrige Warmwassertemperatur" als Ursache dafür, dass die Auslauftemperatur nicht mit der eingestellten übereinstimmt, und nennt als Abhilfe "Warmwassertemperatur erhöhen auf 42 °C bis 65 °C". Als empfohlene Heißwassertemperatur gibt dasselbe Datenblatt 65 °C an, als Höchstwert 70 °C.

5. Der Fließdruck

hansgrohe nennt für den Ecostat E einen "Empfohlener Betriebsdruck: 0,1 - 0,5 MPa" und rechnet im Datenblatt selbst um: "1 MPa = 10 bar". Das entspricht 1 bis 5 bar. Liegt dein Druck darunter, ist nicht die Armatur schuld - wo das Wasser sonst hängen bleibt.

6. Ein offener (druckloser) Speicher

AEG Haustechnik unterscheidet offene und geschlossene Warmwassergeräte. Offene Geräte sind "zur verbrauchsnahen Versorgung einer Zapfstelle gedacht (z. B. Waschtisch, Spüle)" und stehen "nicht unter Wasserleitungsdruck"; für sie gilt: "Eine Standard-Armatur darf nicht verwendet werden." Passende Armaturen sind "erkennbar an den drei Anschlussrohren". Für geschlossene Geräte dagegen: "Geschlossene Geräte können mit allen handelsüblichen Druckarmaturen betrieben werden." (AEG Haustechnik, häufige Fragen). Praktisch heißt das: Zähl die Anschlüsse an deiner alten Armatur. Drei sind ein Hinweis auf ein offenes Gerät - dann brauchst du eine Niederdruckarmatur, und die steht nicht in dieser Tabelle.

Ehrliche Grenzen

Der teure Thermostat spart nicht das Wasser

Ideal Standard gibt für die Aufputz-Brausearmatur Ceratherm T25 eine "Durchflussleistung: 22 Liter in der Minute" bei 3 bar an (Ideal Standard, Art. A7201AA) - und bewirbt dasselbe Produkt zugleich als "Wasser- & Energiesparend". Zum Vergleich die Schwelle des Bundesumweltministeriums: "Als wassersparend können Produkte angesehen werden, deren Durchfluss nicht mehr als 10 bis 12 Liter pro Minute beträgt." Der Hebel liegt also nicht in der Armatur, sondern in der Brause und im Durchflussbegrenzer. Für Brausen gilt eine eigene Norm, DIN EN 1112 (DIN Media) - sie sind ein eigenes Produkt, das du unabhängig von der Armatur tauschen kannst.

"Verbrühschutz" ist kein einheitlicher Begriff

Die Temperatur, bei der eine Sperre greift, legt der Hersteller fest - vier Unterlagen, die wir geöffnet haben, nennen vier verschiedene Dinge:

  • GROHE, Grohtherm 1000: "begrenzt die Wassertemperatur auf 38°C" - abschaltbar per Taste.
  • hansgrohe, Ecostat 1001: "Der Temperaturbereich wird durch die Sicherheitssperre auf 38° begrenzt (Verbrühschutz). Wird eine höhere Temperatur gewünscht, so kann durch Eindrücken des Sicherheitsknopfes die 38° Sperre überschritten werden." (Montageanleitung Ecostat 1001)
  • hansgrohe, neuere Unterputz-Linien: "Sicherheitssperre bei über 40 °C" (iBox-Broschüre 2023, Seite 34).
  • Ideal Standard, Ceratherm T25: nur "Sicherheitssperre" - ohne jede Temperaturangabe.

Wir nennen deshalb keine allgemeine Zahl. Drei Dinge lassen sich aber sagen. Erstens: Die Tastensperre ist bei beiden Herstellern, die sie beschreiben, ausdrücklich überdrückbar. Zweitens gibt es davon unabhängig eine fest voreinstellbare Höchsttemperatur - hansgrohe nennt sie "Safety Function" und schreibt: "Dank der Safety Function lässt sich die gewünschte Höchsttemperatur von z. B. max. 42 °C voreinstellen." Wenn dir Verbrühschutz wirklich wichtig ist, ist das das Merkmal, nach dem du im Datenblatt suchst - nicht die 38-Grad-Taste. Drittens schreibt derselbe Hersteller in den Sicherheitshinweisen: "Kinder, sowie Erwachsene mit körperlichen, geistigen und / oder sensorischen Einschränkungen dürfen das Produkt nicht unbeaufsichtigt benutzen." Keine Armatur ersetzt Aufsicht. Was Verbrühschutz technisch bedeutet.

Die Sperre erschwert eine Kontrolle, die das Umweltbundesamt empfiehlt

Das Umweltbundesamt schreibt zur Warmwassertemperatur: "Warmes Trinkwasser sollte daher immer eine Temperatur von mindestens 55 °C aufweisen" - Grund ist die Legionellenvermehrung, die laut derselben Quelle "in einem Temperaturbereich zwischen 25 °C und 55 °C auf[tritt]". Im TIPP-Kasten steht dann aber: "Falls Sie die Warmwassertemperatur prüfen, achten Sie darauf, dass das Warmwasser nicht mit Kaltwasser gemischt wird. Viele Armaturen weisen einen Verbrühschutz auf und erlauben es nicht, das reine Warmwasser zu entnehmen." (UBA-Ratgeber "TrinkWas", Seite 20). Beachte das "Viele" - das Umweltbundesamt sagt nicht "alle". Wer die Temperatur nachmessen will, braucht dafür eine Entnahmestelle, an der sich reines Warmwasser zapfen lässt.

Ein Duschsystem macht die Armatur nicht besser

Ein Komplettset spart dir das Zusammensuchen von Kopfbrause, Stange und Schlauch. An Stichmaß, Fließdruck und Warmwassertemperatur ändert es nichts - dieselben sechs Punkte oben gelten unverändert.

Wo die günstige Variante reicht

Wenn du selten duschst, allein wohnst und der Warmwasserdruck stabil ist, löst ein Einhebelmischer dieselbe Aufgabe. Die Störungstabelle von hansgrohe nennt für den Thermostat eine Fehlerquelle, die ein Einhebelmischer nicht hat: eine verkalkte Regeleinheit. Dafür stellst du beim Einhebelmischer jedes Mal neu ein. Die Abwägung im Detail.

Häufige Fragen

Muss ich vor dem Kauf nachmessen?

Ja. Gemessen wird von Mitte zu Mitte der beiden Wandanschlüsse. GROHE gibt für den Grohtherm 1000 ein Stichmaß von 150 mm an, hansgrohe für den Ecostat E "150±12 mm". Das sind Herstellerangaben für einzelne Produkte, keine Norm - wir haben keine Norm gefunden, die dieses Maß für Duscharmaturen festlegt.

Was bedeutet die 38-Grad-Sperre genau?

GROHE beschreibt sie so: Das SafeStop System "begrenzt die Wassertemperatur auf 38°C"; wer eine höhere Temperatur will, kann die Funktion "durch Druck auf die GROHE SafeStop Taste abschalten". Sie schützt also vor dem versehentlichen Aufdrehen, lässt sich aber bewusst überdrücken. Andere Hersteller nennen andere Temperaturen oder gar keine.

Passt ein Thermostat an einen Durchlauferhitzer?

Das hängt am Durchfluss, nicht an der Armatur allein. hansgrohe verlangt für den Ecostat E, dass eine vorhandene Drossel aus der Handbrause ausgebaut wird, und führt "Drossel in der Handbrause nicht ausgebaut" als Ursache dafür auf, dass der Durchlauferhitzer bei Thermostatbetrieb nicht einschaltet. Welche Einschaltmenge dein Gerät braucht, steht in dessen Datenblatt.

Ist ein teurer Thermostat sparsamer?

Nicht automatisch. Ideal Standard nennt für die Ceratherm T25 22 Liter pro Minute bei 3 bar. Das Bundesumweltministerium hält Produkte für wassersparend, "deren Durchfluss nicht mehr als 10 bis 12 Liter pro Minute beträgt". Der Unterschied entsteht an der Brause und am Durchflussbegrenzer.

Woran erkenne ich, dass ich eine Niederdruckarmatur brauche?

An der Zahl der Anschlüsse und am Warmwassergerät. AEG Haustechnik beschreibt Armaturen für offene, drucklose Geräte als "erkennbar an den drei Anschlussrohren" und hält fest: "Eine Standard-Armatur darf nicht verwendet werden." Für geschlossene Geräte gilt dagegen: "Geschlossene Geräte können mit allen handelsüblichen Druckarmaturen betrieben werden."

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